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16. Februar 2010
Wie die Ereignisse um Toyota in den USA bewiesen haben, ist mit einem Defekt an einem Fahrzeug nicht zu spaßen. Wenn ein Hersteller eine Rückrufaktion startet, dann sollten alle Autofahrer diese unbedingt ernst nehmen. Eine Reparatur, die nicht ausgeführt wurde, kann den Schutz in der KFZ-Versicherung gefährden.
Jeder Autofahrer, der davon in Kenntnis gesetzt wird, dass sein Fahrzeug von einer Rückrufaktion betroffen ist, sollte dieser sofort nachkommen und die Empfehlungen des Herstellers unverzüglich Folge leisten. Die Züricher Versicherung teilte mit, dass dies im Besonderen dann gilt, wenn von den Nachbesserungen sicherheitsrelevante Bauteile betroffen sind. Kommt es zum Ernstfall könnte es durchaus möglich sein, dass die Versicherung die Leistung beim Vollkasko-Schutz kürzt. Gerade dann, wenn der Autohalter die Aufforderung vorsätzlich missachtet hat und auch dann, wenn im Schadensfall ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Unfall und diesem Bauteil hergestellt werden kann.
Doch auch unabhängig von der Versicherung sollten sich Fahrzeughalter direkt nach Bekanntwerden einer solchen Aktion mit dem Hersteller in Verbindung setzen, um abzuklären wie relevant diese für das eigene Auto ist. Denn das Risiko ist einfach zu groß, dass ein Unfall aufgrund eines defekten sicherheitsrelevanten Bauteils geschieht.
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