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12. August 2010
Gesetzlich ist es nun beschlossen. Der Führerschein mit 17 kommt und demnächst bevölkern auch Teenies schon die Straßen. Allerdings immer noch nur in Begleitung einer volljährigen Person, die im Besitz einer gültigen Erlaubnis zum Führen von Kfz ist. Wie aber sind die jungen Fahranfänger versichert. Werden sie von den Kfz Versicherungen extra kräftig zur Kasse gebeten, weil sie aufgrund ihres jugendlichen Alters und der damit einhergehende mangelnden Fahrpraxis zumindest statistisch gesehen eine besonders hohe Unfallquote aufweisen.
Fahrtraining bringt Rabatt
Der ADAC wertet das begleitete Fahren als Plus für die Sicherheit auf deutschen Straßen. Denn die jungen Fahrer können von den Erfahrungen der Älteren profitieren und werden auf verbesserungswürdige Verhaltensweisen hingewiesen. So erhalten sie quasi eine regelrecht verlängerte Fahrschule. Natürlich setzt dieser Gewinn voraus, dass der Begleiter ein entsprechend erfahrener und routinierter Fahrer ist. Fährt die Mutter mit, die sich selbst nicht traut zu fahren und deshalb seit 20 Jahren ihren Führerschein nicht benutzt hat, wird der Fahranfänger nur wenig oder gar keinen Nutzen aus der Begleitung ziehen können.
Günstig versichert
Von dem Nutzen des BF-17 Programms überzeugt bietet der ADAC in seiner hauseigenen Versicherung den erfolgreichen Absolventen einen vergünstigten Einstieg in die KFZ Versicherung an. Statt mit Schadensfreiheitsklasse 0 werden die minderjährigen Lerner bei Abschluss einer eigenen KFZ Versicherung mit Erreichen des 18.Lebensjahrs mit Schadensfreiheitsklasse 1, das entspricht dem 100 prozentigen Satz, eingestuft. Absolvieren sie zusätzlich noch ein Fahrtsicherheitstrainig beim Automobilclub, erhalten sie weitere Rabatte. Das Angebot gilt auch schon für diejenigen Fahranfänger, die beim Modellversuch der Länder mitgemacht haben. Bis eine Fahranfänger sein eigenen Auto anmeldet und daher nur mit dem Fahrzeug der Begleitperson, meistens sind das die Eltern, unterwegs ist. mussten diese meist einen Zuschlag für unter 18-jährige Fahrer bezahlen. Auch das fällt bei den Tarifen des ADAC weg. Bis die jungen Fahrer dreiundzwanzig Jahre alt sind, sind sie kostenlos über die Eltern mit versichert. Natürlich nur bei Nutzung deren Autos. Ob nun wirklich die Überzeugung dahinter steht, dass die BF-17 Teilnehmer die besseren Autofahrer sind, oder ob der ADAC sich erhofft mehr Fahrtrainings an den Mann und die Frau zu bringen und neue Kunden zu gewinnen, das sein erst einmal dahin gestellt.
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